Willkommen am IfR

Herzlich Willkommen auf der Seite des Instituts für Regionalwissenschaft! Erfahren Sie hier mehr über unsere Arbeit in der Stadt- und Regionalforschung, mit der sich das IfR aktiv an der Ausgestaltung von gerechten Städten, Regionen und Stadtzukünften beteiligt.

Kronenplatz-Effekt Eventbanner mit Veranstaltungsterminen und Aktionsankündigung.IfR
corner bei Real:labor Festival und Stadtfest

Vom 09. bis 11. Oktober 2026 ist unsere Wissenstransfer-Infrastruktur corner – Science to meet you! zurück am Kronenplatz. Anlass ist das von TRIANGEL organisierte Real:labor Festival mit der Eröffnung von spark am 09.10. sowie das Karlsruher Stadtfest am 10.-11.10.
Mit dabei sind Einblicke in das aktuelle Ergebnisse zum Forschungsprojekt Kronenplatz-Effekt, die Videoinstallation "Heiß, heißer, Stadt – Wir messen, was du fühlst" sowie verschiedene Mitmachangebote. Die Reallabor-Rallye am Samstag und Sonntag jeweils 13-16:00h lädt Besucher:innen dazu ein, verborgene Infrastrukturen und Prozesse zu entdecken, die unsere Stadt im Alltag am Laufen halten. Auch corner bietet hier eine Station an, bei der Inhalte des Kronenplatz-Effekts erkundet werden können.

📍 Kronenplatz, Karlsruhe
📅 09.-11.10.2026
🕒 Fr 15:00-19:00h, Sa 12:30-18:00h, So 10:00-16:00h

Kommt vorbei, macht mit und kommt mit uns über Wissenschaft, Stadt und Gesellschaft ins Gespräch!

Ein Open-Air Wohnzimmer in der Wilhelmstraße am Parking Day 2026Hannah Raißle
ra:ve beim Park(ing) Day 2026

Parkflächen in der Wilhelmstraße in der Südstadt temporär umnutzen, um zu erproben, wie lebenswert der öffentliche Raum sein kann - das hat unser ra:ve-Projektteam ausprobiert. Das Projekt Raum für Veränderung war dabei am Park(ing) Day 2026, dem internationalen Aktionstag, an dem Straßenraum temporär in grüne Oasen mit Sitzflächen oder Spielplätzen verwandelt wird.
An diesem Tag wandelte das ra:ve-Team die Parkplätze vor dem Projektraum mithilfe von Tischen, Liegestühlen und Teppichen zum Open-Air-Wohnzimmer werden und es wurde Platz für Austausch, Kreativität und Wissen geschaffen.

So wollten wurde ein Raum geschaffen, in dem in entspannter Atmosphäre ein ko-kreativer Austausch zum Forschungsgebiet Südstadt entstand:
🧱 um die Zugänglichkeit unseres Raums zu verbessern, haben wir gemeinsam aus Lego eine Rampe gebaut
🔎 für unsere Forschung haben wir mit vielen Bewohnenden über Nachbarschaft und das Wohnen in der Südstadt gesprochen
🥗 der Abend auf dem Parkplatz ist dann mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen ausgeklungen.

Wir danken allen Besuchenden und Beteiligten, die den Park(ing) Day 2026 ermöglicht haben für diesen schönen Tag.

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Programmtafel vor den corner-containers und vielen BesuchendenTRIANGEL, Foto: Sandra Göttisheim
corner bei DAS FEST

Vom 23.-26. Juli war corner <Science> to meet you! im Rahmen von DAS FEST in Karlsruhe zu Gast. Unter dem Motto „Heiß, heißer, Stadt – Wir messen, was du fühlst“ machte corner aktuelle Forschung zu Stadtklima und Hitze für die Festivalbesucherinnen und -besucher unmittelbar erfahrbar. Den Ausgangspunkt bildete das Forschungs- und Interventionsprojekt Kronenplatz-Effekt. Dieses untersucht, wie sich stark aufgeheizte öffentliche Räume durch temporäre Verschattung, Begrünung und weitere kühlende Elemente verändern lassen und wie diese Maßnahmen von den Menschen vor Ort wahrgenommen und genutzt werden. Eine Ausstellung, eine interaktive Videoinstallation und eine Wärmebildkamera veranschaulichten, wie städtische Hitze entsteht, wie sie gemessen werden kann und welche Rolle Materialien, Stadtplanung, Umweltbedingungen und unser alltägliches Verhalten dabei spielen. Außerdem stellte ein begleitendes Vortrags- und Gesprächsprogramm unterschiedliche Forschungsarbeiten zum Stadtklima vor. Kleine und große Besuchende konnten bei Mitmachformaten Armbänder aus UV-Perlen basteln, Klimafächer falten und über die gerechte Stadt der Zukunft ins Gespräch kommen.

 

 

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Larissa Brandenstein and Carolin Seiberlin at World Planning Schools Congress in HelsinkiLarissa Brandenstein
IfR at the World Planning Schools Congress in Helsinki

Larissa Brandenstein and Carolin Seiberlich, both doctoral candidates and research assistants at the IfR, had the excellent opportunity to present their current research at the World Planning Schools Congress, which took place at Aalto University in Helsinki, entitled PERIPHERAL VISIONS - RETHINKING PLANNING. Carolin Seiberlich, an urban planner and researcher, presented her research in the special session on the energy transition in municipalities. Her research investigates enabling and hindering factors which occur during post-fossil transformations of the housing stock. She gave a presentation on the social phenomenon of energy poverty and its relation to energy efficiency driven retrofits. Larissa Brandenstein participated in the panel on Practices and Actors, presenting her research on the role of planner’s motivation shaping disaster risk reduction in Chile. Besides, she joined the roundtable “Planning for Whom or for What? The Uncomfortable Truth About 21st Century Motivations”.

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Absolventin mit DozentinNicole Pernice
Arcadis Preis 2026 für Nicole Pernice

Wir freuen uns sehr, dass unsere Absolventin Nicole Andrea Pernice für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Governance im Wassermanagement in Cochabamba – Eine Analyse aus der Perspektive der Politischen Ökologie“ mit dem renommierten ARCADIS Preis für Geo- und Umweltforschung 2026 ausgezeichnet wurde. Prämiert werden hierbei herausragende Masterarbeiten und Doktorarbeiten, die an KIT-Instituten mit geo- und umweltwissenschaftlichem Schwerpunkt angefertigt wurden. Die für den Preis in Frage kommenden Arbeiten sollen auf den Schutz und einen nachhaltigen Umgang mit den Georessourcen Boden und Grundwasser abzielen. Frau Pernice zeigte in ihrer Arbeit in eindrücklicher Weise, dass technische Lösungen im Wassermanagement nicht ohne den dazugehörigen gesellschaftlichen Kontext betrachtet werden sollten. Als Bauingenieurin und Regionalwissenschaftlerin generierte Frau Pernice neue Erkenntnisse, indem sie über disziplinäre Grenzen hinaus dachte und deutlich machte, dass die von ihr rekonstruierten Machtverhältnisse einen wesentlichen Einfluss auf die Wasserversorgung in ihrer Heimatstadt Cochabamba/Bolivien haben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Abschlussfeier der BGU-Fakultät am 4.Juli statt.

Herzlichen Glückwunsch!

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Wissenschaftlerin referiert vor einer Leinwand über den Werderplatz in Karlsruhe bei der Veranstaltung Transformation TalksRieke Paulsen
Transformation Talks 4.0

Am 26. Juni präsentierte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna-Barbara Grebhahn als Teil der Transformation Talks ihren Vortrag "Neue Perspektiven durch Realexperimente – urbanes Intervenieren für eine Kultur des Ausprobierens". Dieser gab einen Einblick in das Reallabor-Forschungsprojekt "ra:ve - Raum für Veränderung" und die Realexperimente in der Karlsruher Südstadt, die unsere Studierenden der Regionalwissenschaft/ Raumplanung ab 08.07.26 am Werderplatz in Karlsruhe umsetzen und beforschen.

Die Teilnahme bei den Transformation Talks in Essen war bereichernd: Neben spannenden Vorträgen und anregenden Diskussionen beim World Café wurden im Rahmen einer Exkursion auch Einblicke in Quartiersprojekte des Reallabors BeMove gesammelt und eine Führung in der St. Gertrud Kirche, die Teil der Manifesta 16 Ruhr ist, besucht.
Vielen Dank an alle Organisator:innen des Kompetenzfeldes Metropolenforschung (KoMet), des Forum Nachwuchs NRW der Akademie für Raumentwicklung (ARL) in der Leibniz-Gemeinschaft in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Grüne Hauptstadt Agentur Essen (GHA) für die Einladung und die Neugierde auf Transformation an der Schnittstelle von Kunst, Stadt und Wissenschaft.

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Titelblatt eines wissenschaftlichen Artikels über Familienunternehmen in Lateinamerika (Elsevier).Maria-Dorothea Wolf
Neuer Artikel: Money, meaning and territory

Der in der Fachzeitschrift Extractive Industries and Society erschienene Artikel „Money, meaning, and territory: family business groups and agro-extractive systems in Latin America“ von Maria-Dorothea Wolf (IfR), David Kornbluth Camblor (UCHILE), Manuel Bayón Jiménez (COLMEX), Michael Lukas (UCHILE) und Michael Janoschka (IfR) untersucht, wie Family Business Groups fragmentierte Beziehungen in agro-extraktiven Systemen Lateinamerikas verbinden und koordinieren. Anhand einer vergleichenden Analyse der Unternehmensgruppen Maggi (Brasilien), Angelini (Chile) und González Hank (Mexiko) zeigt die Studie, dass Family Business Groups trotz unterschiedlicher organisatorischer Positionen vergleichbare Koordinationsfunktionen übernehmen. Ihre Bedeutung liegt dabei weniger im Besitz einzelner Unternehmen oder Infrastrukturen als in ihrer Fähigkeit, materielle, institutionelle und symbolische Beziehungen über Territorien und Organisationsgrenzen hinweg miteinander zu verknüpfen. Der Artikel erweitert damit die Forschung zu Agro-Extraktivismus um eine neue Perspektive auf die Koordinationsrolle von Family Business Groups.

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Außenansicht des Projektraums „Raum ra:ve für Veränderung“ mit Schaufenstern und Eingangstür.Johanna Mensch
Soft Opening Projektraum ra:ve - Raum für Veränderung in der Südstadt

Am 12. Juni kamen wir beim Soft Opening unseres ra:ve - Raum für Veränderung Projektraumes in der Südstadt zusammen.

Die Einweihung dieses Ortes markiert einen wichtigen Erfolg im Lehr- und Reallaborprojekt, da wir uns als Wissenschaftler:innen nun weiter in der Südstadt verwurzeln, um das Stadtquartier aktiv mitgehalten zu können. Mit ra:ve möchten wir die Südstadt gemeinsam weiterdenken, Ideen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir freuen uns darauf, Nachbar:innen, Engagierte, Akteure und Reallaborforschende bald in der Wilhelmstraße 16 während unserer Öffnungszeiten willkommen zu heißen!

Das Institut für Regionalwissenschaft betreibt bereits seit 2022 aktiv Stadtforschung in der Südstadt und bildet im Rahmen der Lehrveranstaltungen "Projektseminar transformative Forschung im Quartier", "Sensing Space: Erkundung und Analyse des städtischen Raumes" und "Tools für die Stadtforschung" Nachwuchs-Stadtforschende im Studiengang Regionalwissenschaft/ Raumplanung aus. Der ra:ve Projektraum ist ein neuer Lehr- und Lernort für Studierende und die Nachbarschaft.

Der Raum ist mit der Gebäudenummer 01.89 offizieller Teil des Karlsruher Instituts für Technologie.

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Text auf dem Bild: Hinweis auf weitere Infos, Aktivitäten und Berichte des Instituts, verlinkt zum IfR-Blog.IfR
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Unser News-Archiv mit Berichten zu unseren Aktivitäten der letzten Monate und Jahre befindet sich auf dem IfR-Blog. Viel Spaß beim Stöbern!

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Kommende Veranstaltungen

WEM GEHÖRT CONNEWITZ?

WEM GEHÖRT CONNEWITZ?

06. Oktober 2026UTConnewitz e.V. − Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig
Connewitz verändert sich. Die Mieten steigen, neue Häuser entstehen, die Wohnungssuche wird schwieriger. Und oft ist nicht einmal klar, wem das eigene Haus eigentlich gehört.

Drei Jahre lang ist das Forschungsprojekt „Wem gehört Connewitz?“ genau diesen Fragen nachgegangen. Das Team hat Häuser kartiert, Interviews geführt, Workshops organisiert und Haushalte im Stadtteil befragt. Entstanden ist daraus eine Broschüre, die die Ergebnisse dorthin zurückgibt, wo sie herkommen. Sie zeigt, wer in Connewitz vermietet, warum manche Mieten niedrig bleiben und andere stark steigen, wo neu gebaut wird und für wen. Getragen wird sie dabei von den Stimmen, Geschichten und Erfahrungen der Bewohner:innen.

An diesem Abend wird die Broschüre zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Gemeinsam mit den beteiligten Forschenden, der wohnungs- und stadtteilpolitischen Initiative Vernetzung Süd und der für das Layout verantwortlichen Grafikerin sollen Hintergründe zur Entstehung, Umsetzung und Gestaltung des Projekts vertiefend beleuchtet werden. Weitere Akteure aus dem Stadtteil sind für das Podium angefragt. Vor allem aber soll gemeinsam mit den Menschen in Connewitz diskutiert werden: Wie lassen sich Erfahrungen und Probleme auf dem Wohnungsmarkt so darstellen, dass sie im Stadtteil ankommen, in Bildern wie in Sprache? Wie kann eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Nachbarschaft bei wohnungspolitischen Fragen gelingen? Und ganz konkret: Wo gibt es für und in Connewitz weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf?

Durch den Abend führt Michael Janoschka (Karlsruher Institut für Technologie).

Die Broschüre erscheint bereits vor der Veranstaltung. Sie soll möglichst viele Haushalte in Connewitz erreichen und wird dafür per Post verteilt und an öffentlichen Orten im Stadtteil ausgelegt. Auch im UT wird sie kostenlos zum Mitnehmen bereit liegen.

Die Broschüre wir gefördert durch das Stadtbezirksbudget des Stadtbezirksbeirats Süd und wird herausgegeben vom Transformative Bildung und Kultur e.V.
Michael Janoschka

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